Conclusion on PP

Moe's Fazit

Nach anfänglichem Optimismus über die Chance selbst etwas forschen zu können, merkten alle in unserer Gruppe recht schnell das PP sehr viel aufwändiger ist als das gewöhnliche AP Physik. Im PP ist es nicht damit getan, sich kurz die Theorie durchzulesen und dann einen Versuch durchzuführen, den schon hunderte vor einem gemacht haben, wo man im Zweifelsfall nur fragen muß, wie es geht und hinterher die Auswertung zusammenkopiert.

Es geht im PP zwar nicht um gänzlich neue Versuche, sie sind alle schon einmal durchgeführt worden, aber durch die eigenen Ideen können es durchaus Versuche sein, die vielleicht doch nicht so einfach durchzuführen sind bzw noch nicht in einem Anfängerpraktikum gemacht worden sind. Um aber dann noch auf vernünftigem Weg einen Versuch durchführen zu können, muß man sich mit der Materie deutlich ausgiebiger beschäftigen, also die Theorie besser verstehen, um auf alle möglichen Probleme bei den Messungen nicht nur noch herumzu raten, sondern noch gezielt Fehler ausschließen zu können.

Man muß sich also im klaren darüber sein, daß das PP nicht nur die Differenz der 12 Versuche zum AP ist, es ist um ein vielfaches mehr. Ich bin z.B. in der ersten Woche schon alleine fast 15 Stunden im PP gewesen.

ABER: Das PP macht rießig viel Spaß. Mir zumindestens. Ich denke auch das der große Mehraufwand durch den zum AP sehr viel größeren Lerneffekt mehr als aufgewogen wird. Es ist etwas anderes einen Versuch, der fertig dasteht anzuschalten und nach 2 Stunden wieder zu gehen, oder sich über den Versuch wochenlang Gedanken zu machen und ihn selbst aufzubauen, mit allen Schwierigkeiten, auf die man dabei trifft. Ich denke, daß ich im ganzen AP weniger gelernt habe, als in einem der vier Versuche des PP.

Man muß sich auch im klaren darüber sein, daß man keine Wunder im PP vollbringen kann. Man muß realistisch bleiben, und sich nicht von zwar tollen Effekten täuschen lassen, die dann die in dieser doch kurzen Phase eines Semesters und mit den auch beschränkten Mitteln und Kentnissen durchgeführt werden können.

Man sollte folgende Punkte zum PP beachten, damit das Semester ein Erfolg wird.

Kauz's Fazit (Daniel Träutlein)

Im Sommersemester 2002 habe ich zusammen mit Moritz, Markus, Markus, Tim und Pascal Projektpraktikum gemacht. Das ganze hatte sowohl Vor- als auch Nachteile, die ich im folgenden kurz gegeneinander abwägen möchte. Ich hoffe meine Erwägungen können als Entscheidungshilfe dienen, letzten Endes muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Der grösste Vorteil des PPs ist, dass die Motivation grösser ist, als im Normalen AP. Man hat Lust was zu tun. Der grösste Nachteil ist, es kostet viel mehr Zeit, als das normale AP. Man lernt im PP sicherlich einiges, was man im AP nicht lernt. Man muss sich viel stärker mit anderen absprechen und koordinieren. Deshalb sollte man sich die Gruppe gut aussuchen. Desweiteren sollte man das ganze nicht als reine Bastelei abtun und die Theorie vernachlässigen. Klare verlässliche Absprachen, zwischen den Gruppenmitgliedern und auch dem Betreuer sind von Nöten. Ja dies waren auch schon meine Tips zum PP. Mein Fazit: Ich würde es wieder machen.